Entwicklung der Eisenbahn

Die Transsibirische Eisenbahn

Russlands Transsibirische Eisenbahn gilt als die längste Eisenbahnstrecke der Welt. Sie verbindet Moskau und Wladiwostok. Die Eisenbahnstrecke gilt heute auch als Touristenattraktion.

Eine aufregende Reise

Eine Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn dauert 144 Stunden oder die ganzen sechs Tage. In dieser Zeit werden 400 Bahnhöfe angefahren. Etwa 1.700 Kilometer werden über den europäischen Teil des Kontinents zurückgelegt, der Rest führt quer durch Asien und Sibirien bis zum Pazifik. Auf ihrer Fahrt überquert die Eisenbahn insgesamt 16 Flüsse. Darunter befinden sich auch große Flüsse wie der Jenissei, der Ob oder die Wolga. Die längste Brücke führt über den Fluss Amur und ist rund zwei Kilometer lang. Nordöstlich der Stadt Tschita durchquert der Zug die kälteste Gegend. Dort sinken die Temperaturen im Winter auf bis zu minus 60 Grad. Auf seiner Fahrt durchquert der Zug insgesamt sieben Zeitzonen. Um die Fahrgäste jedoch nicht zu verwirren, zeigen die Stationsuhren immer die Moskauer Zeit an.

Das Reisen in diesem Zug ist von europäischen Standards weit entfernt, die Tickets sind aber in verschiedenen Klassen verfügbar – je besser, desto teurer. Öffentliche Waggons sind für normale Bürger gedacht. Sie sind meist überfüllt, und es gibt kaum freie Betten. Auch Bettzeug ist nicht immer vorhanden. Also eine lohnende Reise für Nervenkitzel-Suchende.

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